Kurztest Cooler Master CM 690
Eckdaten:
Farbe: schwarz mit silber
Abmessungen (L x H x B in mm): 213 x 482 x 524.5
Gewicht: 9,8kg
Material: Alu (Mesh) und Plastik
Motherboardkompatibilität: ATX und µATX
Anzahl 5,25" Slots (extern): 5 (ohne 3,5" Adapterblende)
Anzahl 3,5" Slots (extern): 1 per Adapterblende
Anzahl 3,5" Slots (intern): 5
I/O Panel: 2x USB 2.0, IEEE 1394 (FireWire), Mikrofon und Kopfhörer (HD Audio Support), eSATA
Anzahl PCI Steckkartenplätze: 7
Netzteil: Standard ATX PS2/ EPS 12V
Lüfter:
Front: 120mm Blue LED Lüfter (im Lieferumfang enthalten), 1200rpm, 21dBA
Heck: 120mm Standard Lüfter (im Lieferumfang enthalten), 1200rpm, 21dBA
Dach: 2x 120mm oder 140mm Lüfter
Boden: 120mm Lüfter
linkes Seitenteil: 2x 120mm oder 140mm Lüfter (davon ein 120mm im Lieferumfang)
rechtes Seitenteil: 80mm auf Höhe des CPUs
Weitere Daten gibt's bei
Cooler Master und
CaseKing!
Lieferumfang:
Das Gehäuse selbst in einem schicken Karton. Im Gehäuse ist ein kleiner Karton, der die 3,5" Laufwerksadapter enthält, eine Bedienungsanleitung, und die Mainboardabstandshalter. Das war's schon

.
Optik:
Das Gehäuse in komplett in schwarz gehalten. Lediglich zwei silberne Zierleisten links und rechts zieren die Gehäusefront und gehen in den Deckel über bis hinten durch zum Luftauslass der Lüfter. Das Metall ist Meshoptik, d.h. das Metall hat viele lauter kleiner Löcher, die vor allem dem Lufteinlass in der Front und Luftauslass im Deckel dienen. Auf der Front findet man zudem noch das Cooler Master zeichen. Beide Seitenteile sind, im Gegensatz zur Meshoptik, komplett ohne kleiner Löcher. Das linke Seitenteil hat viele große Löcher, hinter denen man maximal zwei 140mm Lüfter verbauen kann. Beide haben kein Staubfilter. Das rechte Seitenteil hat auch große Löcher hinter denen man einen 80mm Lüfter verbauen kann. Auch dieser hat kein Staubfilter. In der Front ist ein 120mm Lüfter, blau beleuchtet, ab Werk verbaut, der einen Staufilter integriert hat. So sieht das Gehäuse im Dunkeln durch das blaue Licht des Lüfters in Meshoptik sehr schick aus. An der rechten Eckfront befinden sich, auch in silber, der Start -und Resetknopf nebst den Status LED Lampen: Blau für den Betriebszustand und rot für die Aktivität der Festplatte. Im Deckel finden sich sich zwei USB 2.0 Anschlüsse, ein eSATA Anschluss, Mikrofon und Kopfhörer Anschluss und ein FireWire Port.
Insgesamt ist das Gehäuse sehr schlicht gehalten wirkt dadurch und durch die Meshoptik in der Front sehr edel.
Lüftereinbau:
Wie oben schon erwähnt, hat das Gehäuse viel Platz für große Lüfter. So lassen sich ingesamt 7 Lüfter im 120/140mm Format verbauen und 1 Lüfter im 80mm Format. Cooler Master liefert das CM 690 ab werk mit drei 120mm Lüftern aus, wobei einer davon blau beleuchtet ist und in der Front verbaut ist. Das Luftkonzept ist auch sehr gut durchdacht. So bläst ein Lüfter vorne kalte Luft rein und ein Lüfter bläst die warme Luft wieder raus. Links blasen direkt 2 Lüfter kalte Luft Richtung CPU Kühler und Grafikkarte und zwei blasen die erwärmte Luft im Deckel wieder raus. So kann man auch Komponenten verbauen, die viel Wärme abgeben und somit gut gekühlt werden müssen. Neben dem Netzteil kann man außerdem noch einen 140mm Lüfter schraubenlos (wird nur festgeklippst) montieren. Hier wird es aber schwierig, da der Lüfter in meinem Falle mit dem Netzteil Kabel Mangement kollidiert. Also auch hier etwas eng bemessen.
Man muss aber sagen, dass die ab Werk Lüfter auf 12V nicht die leisesten sind und doch ordentlich Lärm machen. Ich habe alle 3 an mein Asus M2N-E angeschlossen und im BIOS auf 7V geregelt, sodass sie jetzt mit 800rpm, statt 1200rpm laufen. Jetzt ist es für Silentfreaks zwar immernoch zu laut aber es ist durchaus erträglich. Der Luftdurchsatz ist auch noch in Ordnung, so dass die Komponenten auch noch ausreichend gekühlt werden. Wer ein leiseres System haben möchte, tauscht die ab Wek durch S-Flex aus. Jedoch ist zu beachten, dass man entweder ein 0db System haben kann, wo kam ein Luftstrom herrscht oder ein 20db indem ein gutrer Luftstrom herrscht, dann aber halt nicht mehr lautlos ist. Alerdings muss man dazu sagen, dass ich Musiker bin und so ein feineres Gehör habe als andere und die Lautstärke der Cooler Master Lüfter für jemand anderen nicht laut ist.
Einbau der Komponenten:
Mein System einzubauen war, trotz der Größe des Gehäuses, nicht als einfach zu bezeichnen. Zu allererst habe ich das Netzteil eingebaut, welches komplett auf Gummies gelagert ist und somit keine Vibrationen an das Gehäuse weiterleitet. Dann das Mainboard eingebaut und festgestellt, dass die Klemmen für diverse Kabel für ein aufgeräumtes Gehäuse direkt neben dem Board angebracht waren. So muste ich das Board mit etwas Gewalt reindrücken. Als ich es drin hatte, fiel mir auf, dass ich das Stromkabel vom Netzteil für das Mainbaord von hinten durchführen kann. Alles wieder raus und geteset und festgestellt: Kabel für 24pol zu kurz. Möchte man also ein top aufgeräumtes Gehäuse, so sollte das Mainboardstromkabel recht lang sein, damit man es hinten durch führen kann, oder der Anschluss sollte möglichst weit oben sein. Dre restliche Einbau ging ohne Probleme von statten und die Klemmen für diverse Kabel stellten sich am Ende als sehr, ich betone es, sehr hilfreich und durchdacht raus. Auch wenn sie direkt neben dem Board liegen. Alle Kabel kann man dort gut verstauen und der Luftstrom im Gehäuse wird so optimiert. Die Festplatte einzubauen ging auch recht leicht: Einfach den Schlitten zusammendrücken und gerausziehen. Die Festplatte auf der einen Seite und die Pine einhaken und dann auf der anderen Seite den Käfig etwas biegen bis diese auch einrasten. Fertig! Dann wieder reinschieben und das war's

. Jedoch muss man sagen, dass die Anschlüsse auf der rechte Seiten vom Gehäuse liegen und man somit beide Seitenteile öffnen muss, um Festplatten einzubauen. Der Einbau vom optischen Laufwerken geht ebenfalls, nicht ganz schraubenlos, von statten. Erst die Sicherung lösen, Klammer hochklappen, Laufwerk reinschieben bis die Löcher übereinstimmen und Klammer runterklappen und verriegeln. Allerdings geht das nur auf der linken Seite. Auf der rechten Gehäuseseite muss weiterhin geschraubt werden. Aber: Alle Schrauben sind wenige cm vom Laufwerk entfernt bereits vorhanden und man muss sie nur umsetzen und es können keine Schrauben verloren gehen. Wieder ein Pluspunkt

.
Funktionalität:
Ich habe es schon angerissen aber alle Komponenten kann man ohne Schraubendreher montieren und halten auch ohne Schrauben sicher und bombenfest. Auch die PCI und PCIe Erweiterungen werden schraubenlos montiert und halten auch eine HD3870 mit Vollkupferkühler bedenkenlos. Aller Einbau von Dingen geschieht sehr intuitiv und man braucht wirklich keine Bedienungsanleitung lesen. Auch die Gehäusefront lässt sich mit etwas Gewalt ohne Schrauben lösen, sodass man den Staubfilter reinigen und verschiedene Laufwerke einbauen kann. Das Netzteil wird, nicht wie üblich oben, sondern direkt unten verbaut, sodass das Gehäuse auf Gummis wenige cm vom Boden entfernt steht und das Netzteil direkt kalte Luft vom Boden ansaugt und es nach hinten wieder rausbläst. Leider hat das nötige Loch dafür keinen Staubfilter, sodass das Netzteil wohl schnell verstauben wird.
Preis:
Ab
63,94€ geht es los (21.1.'09). Daneben gibt es das
gleiche Model mit Fenster und eine
nVIDIA Edition.
Fazit:
Cooler Master hat ein sehr schönes Gehäuse gebaut auch wenn es für Silentfreaks noch etwas leiser sein könnte ist es allen im allem gut durchdacht und kann durch die Klammer für diverse Kabel im Gehäuse und die intuitive Bedienung eindeutig punkten.
This post has been edited 6 times, last edit by "Daniel Duesentrieb" (Apr 2nd 2009, 9:58pm)