Seit Anfang an, steht die Crosshair Serie von ASUS auf der AMD Plattform für das Beste und schnellste in der Gaming Szene. So wird auch den Hauseigenen Motherboards auch im anderen Lager, somit Paroli geboten.
Nun ist es auch wieder soweit und der jüngste Spross, das Asus Crosshair V steht vor der Tür und lässt die Augen der Fans wieder größer werden.
Ob sich das Crosshair V gegen sein kleinen Bruder durchsetzen kann, lest ihr hier.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle für die Bereitstellung eines Samples an den Hersteller ASUS.
Inhaltsverzeichnis:
- Verpackung und Lieferumfang
- Das Board
- Erscheinungsbild
- Spezifikationen
- Einblicke ins BIOS
- Testsystem
- Max. Overclocking
- 3DMark 11 Performance
- Hoher Speichertakt
- Praxistests
- Kühlung und Temperaturen
- Fazit
Verpackung und Lieferumfang
Bei der Verpackung sieht man schnell aus welchen Hause das Crosshair V entstammt, ein großes Republic-of-Gamers-Serie (RoG) Logo weißt den Käufer sofort den Weg. Jedoch ist der Design Unterschied von der Verpackung gegen dem älteren Bruder (CHIV) relativ gering. Einzig ein SLI ready Logo und der Produktname zeigen um was es sich hier handelt. Die Verpackung lässt sich aber für den gespannten wartenden Fan, aufklappen und gibt so einen ersten Blick auf das Board frei.
Der Inhalt auf einen Blick:
- I/O Blende
- Handbuch / ROG-Feature-Guide / Treiber-/Tools-DVD / Thunderbolt-Test-Report
- 6x SATA2-Kabel
- 2x SATA3-Kabel
- 1x USB/ESATA Blende
- Q-Connector
- flexible SLi-Brücke
- flexible Crossfire-Brücke
- starre 4 -Way-Brücke
- USB auf USB Kabel (ROG-Connect)
- ROG-Aufkleber
Das Board - Erscheinungsbild:
Wer schon das Crosshair IV sein eigen nennt, braucht mit dem Kauf des Crosshair V die Farbwahl seines Gehäuses nicht wieder überdenken, so hat ASUS die altbekannten Farben Rot/Schwarz wieder verwendet somit dominiert gedecktes Schwarz und Rot die Platine. Was auf der SB mit einem schönen ROG-Logo abgerundet wird.
Durch die Standard-ATX-Größe des Boards, sollte es keine Probleme mit dem Platz in einem normalen Desktop Gehäuse geben.
An weiteren Layout an sich gibt es nicht viel neues zu berichten, möchte man Crossfire oder SLI nutzen so muss man weiterhin den ersten und dritten Slot verwenden, um bei größeren Grafikkarten mit mehr Slot-Kühlung, wichtige Steckplätze nicht zu verdecken.
Auch zur Kühlung ist das ein oder andere Wort zu verlieren. Der neue Kühlkörper ähnelt sehr dem des Maximus Extreme IV, somit ist er beim CHV, auch komplett von der Southbridge getrennt wurden. Bei dem Vorgänger ist die NB und SB noch über ein Heatpipe verbunden. Die Starke Segmentierung des VRM Kühlkörpers, soll die Wärme besser abführen und das bekannte Überhitzen der NB verhindern. Schwarze Kühlkörper bedecken beim CHV die CPU-Spannungswandler 8+2 (10 Phasen), den 990FX-Chipsatz sowie die Southbridge SB950.
Es gibt insgesamt 10 Phasen (wie oben schon beschrieben), davon sind 8 Phasen für die CPU und 2 für den übrigen Teil Uncore Prozessors. Weiterhin hat jede Phase des Boards einen eigenen Treiber, um bei einer Notsituation, z.B durch einem Defekt, einer einzelnen Phase, das Mainboard sicher weiter zu betreiben.
Natürlich sind auch die ASUS Features wie den "Go button" beim neuen Crosshair V vorhanden. Dieser ist auch am Mainboard verfügbar, welcher beim Drücken ein vorher definiertes Profil von Übertaktungseinstellungen aktiviert. Doch geht man weiter, findet man auch die ROG-Funktion, welche es erlaubt, das Mainboard über einen per USB angeschlossenen Laptop zu übertakten. Dies funktioniert mit der mitgelieferten Software sehr gut und unkompliziert.
Des weiteren befinden sich vier DDR3 RAM Slots auf den Board, die mit einer Maximalen DRAM Geschwindigkeit von 2133MHz DDR betrieben werden können, mit einer Maximalen Kapazität von satten 32GB DDR3 RAM im Dual Channel Mode. ASUS empfiehlt dabei primär die Belegung der schwarzen Slots.
Die vier PCI-Express 16x-Slots (zwei 16x vier mit 8x), einem PCI-E 1x Slot und einen in die Jahre gekommenen PCI-Steckplatz. Die PCI-Express-Steckplätze unterstützen beide SLI-und CrossFire, so haben Sie völlige Freiheit, bei ihrer Hersteller Wahl. Der PCIe x1-Slots ist für die Thunderbolt-Zusatzkarte reserviert.
So sind wird mit dem Vergleich auch am Ende und lassen nun die Benchmarks sprechen.
Mit dabei ist auch das ProbeIT Feature, es befindet sich in die Nähe oberhalb der DIMM-Steckplätze. Das ProbeIT-Feature ist für Enthusiasten designed, mit der Sie kritischen Echtzeit-Spannung für HT, SB, VDDNB, NB, DRAM, CPU_PLL und CPU auslesen können, natürlich mithilfe eines Multimeter, während des laufenden Systems.
R.O.G Thunderbolt
Die bekannte R.O.G- Thunderbolt-Zusatzkarte liegt ist jetzt auch beim Crosshair V zu finden. ASUS gibt an in der nächsten Zeit ein CH5-Bundl mit der Zusatzkarte auf den Markt zu bringen. Die Thunderbolt-Zusatzkarte wird passend zum CH5 in tiefen Schwarz für einen PCIEx1 Platz erscheinen und den Gamer, höchsten Soundgenuss bei absolut Lag-freien Spielen im Lan oder Internet ermöglichen.
Der Sinn der Karte ist, Sie erweitert die vorhanden Sound und Netzwerk Onboardkomponenten, durch einige höherwertige Komponenten. Die Komponenten bestehen aus einem Netzwerkprozessor aus dem Hause Bigfoot Networks, bekannt unter den Namen
„Killer E2100 NPU“, welche im Handel auch in Form von Ergänzungskarten für Enthusiasten zu finden ist und für den Sound ist unter dem Label „Xonar“ (siehe Bild) der taiwanesische Hersteller, zusammen mit einer kombinierten Lösung von ASUS zuständig.
Als zusätzliche Anschlüsse bietet die Karte, zwei 3,5-Millimeter-Klinkebuchsen (Ausgang und Eingang) einen optischen Ausgang für die Soundwiedergabe und einen Lan Gbits Anschluss.

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Das Board – Spezifikationen:
Das Crosshair V Formula kommt im gleichen Farbschema der bisherigen Vertreter der „Republic Of Gamers“-Familie daher. Schwarze Kühlkörper bedecken die CPU-Spannungswandler (10 Phasen), den 990FX-Chipsatz sowie die Southbridge SB950. Für den Betrieb von bis zu drei Grafikkarten im SLI- oder CrossFireX-Verbund stehen drei PCI-Express-x16-Slots zur Verfügung von denen aber nur zwei mit den vollen 16 Lanes versorgt werden. Der vierte PCI-Express-x16-Slot ist hingegen laut Datenblatt elektrisch als x4-Slot ausgelegt. Zur weiteren Ausstattung gehören vier DDR3-RAM-Slots, sieben interne SATA-6-Gb/s-Ports und ein eSATA-Port mit gleicher Datenrate. USB 3.0 ist gleich sechsmal vertreten (viermal Rear, zweimal Front). Gigabit-LAN von Intel und Acht-Kanal-Sound via SupremeFX X-Fi 2 runden das Paket ab. OnBoard-Buttons und diverse Lüfteranschlüsse dürfen bei dem Mainboard für Enthusiasten natürlich nicht fehlen.