Kurztest Iiyama E2201W-B2
Eckdaten:
Panel: TN
Bilddiagonale: 22" (56cm)
Format: 16:10
Reaktionszeit: 2ms
Kontrast: 1000:1 | 3000:1 (dynamisch)
Helligkeit: 300cd/m²
Blickwinkel: horizontal: 170° | vertikal: 160°
darstellbare Farben: 16,7 Mio.
Auflösung: max. 1680x1050 (1,8MP)
Eingang: DVI + D-Sub
Ergonomie: TCO '03 + TÜV
Netzteil: intern
Leistungsaufnahme: max. 49W, StandBy max. 2W
VESA Mounting: 100mm
Neigung: nach hinten: 20° | nach vorne: 5°
Gewicht: 5,8kg
HDCP Support: Ja!
Ich denke, das sind die wichtigsten Daten des TFT. Noch mehr Daten gibt es bei
Iiyama!
Testsystem:
AMD Athlon 64 X2 5000+ @3120MHz @Arctic Cooling Freezer 64pro
Asus M2N-E, 1202 BIOS, @240MHz
MDT 2x 1GB RAM DDR2 800MHz CL5 PC2-6400 @445MHz
Club3D ATI Radeon HD3870 @840MHz | @1236MHz
SeaGate ST3250410AS
Samsung SH-S183L
LC Power LC6550 550W
Alle Tests wurden über den digitalen Anschluss (DVI) getestet. CCC in Version 8.8!
Lieferumfang:
Iiyama E2201W-B2
VGA + DVI Kabel
Kaltgerätestecker = Stromkabel
gedruckte mehrsprachige Anleitung
Plastikklemme für Kabelführung
Optik und Aufbau:
Der TFT ist in matten schwarz gehalten und glänzt nicht. Der Rahmen, der den TFT einfasst, ist links und rechts nur 1,5cm, oben und unten nur 2cm breit. Sind also sehr dünn und stören kein bisschen. Was mich aber zuerst etwas "erschreckt" hat ist, dass das Panel sehr tief im Gehäuse sitzt. Der Rahmen ist also bis zum Panel sehr breit. Das hat zur Folge, dass sich das Bild im oberen Rand etwas spiegelt und es so aussieht, als ob eine breite Pixelreihe defekt ist. Aber kein Grund zur Sorge, wenn man es erst weiß, wirkt es nicht störend. Der Aufbau gestaltet sich kinderleicht: Einfach den TFT in den Standfuß stecken, und er rastet mit einem wirklich hörbar und wahrnembaren "Klick-Geräusch" ein und sitzt bombemfest! Der Standfuß ist groß genug, um den TFT zu halten und kippelt nicht. Am unteren Rand gibt es 6 Tasten: Source, AUTO, -, +, Menu und Power. Sind haben einen guten Druckpunkt und sind nicht zu klein oder zu groß. Auch große Hände können hier noch alles gut einstellen. Die Power LED ist sehr angenehm und nicht zu grell, sodass sie beim Arbeiten nicht stört. Auch im Dunkeln stört sie nicht und fällt überhaupt nicht ins Auge, sofern man sich auf GRID und FlatOut konzentriert

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Anschlüsse:
Der Iiyama hat an der Rückseite von unten zugänglich 3 Anschlüsse: DVI und VGA und den Stromstecker, für das interne Netzteil. Mehr gibt es nicht, aber ich denke, sie sind völlig ausreichend.
Bedienung und OSD:
Das OSD lässt sich sehr einfach bedienen und geht flott von der Hand. Man muss nicht lange nach Einstellungen suchen und es bedient sich sehr intuitiv. Ich habe nicht mal die Betriebsanleitung gelesen und hab es nach ein paar Sekunden doch schnell verstanden. Ich denke aber, dass der ein oder andere dort etwas länger braucht, wenn er wirklich kein PC Freak ist

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Im OSD gibt es 2 Menüs die in weitere Untermenüs gestaffelt sind. Klingt schwer, ist es aber nicht und ist sogar ganz sinnvoll. In Menü I kann man alles zur Bildqualität einstellen (Helligkeit, Schärfe, Kontrast etc.) in Menü II kann man das OSD anpassen (Lage, Anzeigedauer etc.) und den Signaleingang wählen. Ab Werk ist er mit AUTO augestattet, d.h. je nach dem, auf welchen Eingang, DVI oder VGA; ein Signal kommt, stellt er sich darauf ein. Ich hab es aber auf DVI geändert, da ich nur einen PC dran habe und ihn nur per DVI betreibe. Was mich allerdings ein wenig stört ist, dass das OSD etwas träge reagiert. Erst nach einer kleinen reaktionszeit, setzt es die Tastenbefehle um. Aber da man ja nicht jeden Tag am OSD was einstellt, ist die Sache mit einmal einstellen gegessen.
Bildqualität:
Die Bildqualität ist subjektiv sehr, sehr gut. Alle Farben werden korrekt wiedergegeben und sind nicht zu knallig oder zu Kontrastarm. Die Helligkeitsverteilung ist für TN Panel TFT's schon nahezu perfekt. Lediglich ein kleiner etwas hellerer Rand oben bleibt, der aber aus technischen Gründen für TN Panels wohl nicht zu vermeiden ist. Jedoch sieht man ihn erst bei völlig schwarzen Display. Auf dem Desktop oder bei Spielen fällt es nicht auf. Und wer hat schon mal einen komplett schwarzen Bildschirm

? Iiyama uns hat mit den Blickwinkelangaben nicht veräppelt. Sie sind sehr gut. Von der Seite bleibt das Bild stabil. Jedoch von unten, knicken die Farben recht schnell weg. Aber auch hier gilt? Wann gibt es mal eine Situation, inder man auf den TFT von unten guckt

? Wie gesagt, subjektiv haut mich der Iiyama wirklich vom Hocker. Was ich allerdings zu meinem Vorgänger (19" Belinea) festellen muss: Der TFT ist nicht soo hell, wie mein Belinea. Aber hell genug und nicht zu hell, sodass die Augen geschont werden und angenehmes Arbeiten in der Nacht ohne Zimmerbeleuchtung möglich ist. Man wird vom weiß nicht erschlagen, es passt also alles und ich habe die Helligkeit auf 65 gestellt!
Gaming:
Was gibt's zu 2ms Grey-to-Grey noch zu sagen? Schnell, schneller, Iiyama! Ich habe keine Schlieren entdeckt. Weder bei PES 2008 noch bei schnellen Spielen wie GRID. Jedoch kommt der PC bei 1680x1050 schon mal ins Straucheln bei GRID, sobald mehr Autos auf der Strecke sind. Interpolation ist auch gut. FlatOut läuft auch ohne Schlieren genauso wie PES, wo man endlich mal mehr vom Rasen sieht und weniger vom Stadion :-).
Office:
Man kann gut mit ihm arbeiten und es ist sogar möglich 2 DIN-A4 Seiten nebeneinander anzeigen zu lassen. Weitere Erfahrungen folgen ;-).
DVD und Video
DVD Videos werden gut wiedergegeben, nur sind 720x576 auf 1680x1050 etwas unscharf. HD Material wird da schärfer sein. Die Balken für 16:9 sind auch kleiner als im 5:4 Format. Man hat also mehr vom Film

. HD Filme sehen sehr gut aus und es macht Spass, sich solche scharfen Filme anzusehen.
Preis:
223,61€ im Preisvergleich (28.8.'0
Fazit:
Wer einen 22" Gaming TFT sucht, der schnelle Reaktionszeiten hat aber auch gute Kontrastwerte wie Helligkeitswerte vorweisen kann ist mit diesem Gerät gut bedient. Grafiker und andere Spezialisten, sollten sich jedoch ein VA Panel zulegen. Aber als Hobbyfotograf um mal das ein oder andere Foto zu bearbeiten ist er völlig ausreichend.
Kaufempfehlung: Na klar


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Für einen noch ausführlicheren Test mit professioneler Software, verweise ich auf den
Test von prad.de!
This post has been edited 10 times, last edit by "Daniel Duesentrieb" (Jan 21st 2009, 9:44pm)