Deutsch/German:
Eleganz, Präzision, Handling – All das sind Eigenschaften die unter anderem eine gute Maus ausmachen. Nur was kann man objektiv bewerten und welche Einschätzungen sind subjektiv? Da gerade beim Aussehen und der Form einer Maus die Meinungen mit unter doch stark auseinander gehen, werden wir diesen Punkte in diesem Test erwähnen, aber nicht bewerten.

Der Eine mag es schlicht, der Andere verspielt, am besten noch mit LEDs. Wieder ein Anderer mag lieber breitere Mäuse, der Andere höhere, der Eine etwas kleinere Tasten… Also wie gesagt, es ist stark vom Tester abhängig.
Eigenschaften wie der Druck-/Anschlagpunkt, die Genauigkeit der Maus, die enthaltene Technik, Software, Treiber, Funktionen usw. lassen sich gut bewerten.
Design – Zuerst die subjektiven Eindrücke. Die Habu aus dem Hause Microsoft vereint ein schlichtes, matt-schwarzes Design mit den dezent leuchtenden blauen LEDs in einer geschwungenen, runden Bauform. Das Gewicht der Habu ist gut zum Spielen geeignet.
Die Form richtet sich mehr an User, die eine breitere/flachere Bauform bevorzugen und keine (sehr) kleinen Hände haben.

Druck-/Anschlagpunkt – Um erst einmal zu klären was damit gemeint ist. Für jeden „Klick“ muss man eine gewisse Kraft aufwenden, damit die Maus diesen als solchen aufnimmt, die entsprechende Maustaste also tief genug gedrückt werden. Der Kompromiss ist teilweise recht schwer zu finden, da der Gegendruck der Maus nicht zu groß sein darf. Sonst wird auf Dauer das Klicken als „anstrengend“ empfunden. Auf der anderen Seite muss der Druck groß Genug sein, damit man den Klick nicht unfreiwillig auslöst. Zudem ist ein gewisser Gegendruck notwendig um ein Gefühl für die Maus entwickeln zu können. Aber genug der Theorie.
Auch hier hat jeder etwas andere Maßstäbe, was den perfekten Druckpunkt angeht, allerdings sind hier erfahrungsgemäß die Differenzen nicht so groß wie beispielsweise bei der Formgebung. Der Druckpunkt kann bei der Habu durchaus als gut bis sehr gut gewählt bezeichnet werden und auch bei einer nächtlichen Zock-Session werden die Finger nicht müde.

Technik – Von der technischen Seite hat die Habu bereits ein Ass im Ärmel. Durch die Kooperation mit dem Maus/Tastatur Spezialist Razer stand Microsoft ein äußerst genauer und bereits erprobter 2.000DPi Laser zur Verfügung. Dieser arbeitet absolut Präzise, einen glatten Untergrund vorausgesetzt. Auf grob strukturierten Oberflächen kann die Eingabe mit unter etwas schwerer werden. Auf normalen Mousepads hat die Habu allerdings keine Probleme und setzt jede Bewegung entsprechend um.
Negativ waren anfangs die Treiber zu bewerten, die besonders in den ersten Versionen noch Probleme hatten, welche mit der Zeit aber größten teils behoben wurden. Positiv anzumerken, auch 64Bit Treiber werden angeboten. Der Download der Treiber erfolgt nicht bei Microsoft, sondern bei Razer. Verständlich wo doch die Technik von Razer stammt.
Funktionen – Mäuse können aber natürlich mehr als nur Eingaben umsetzen. So beherrscht die Habu die Razer typische „on-the-Fly“ Möglichkeit zum Einstellen der Abtastgenauigkeit im Betrieb. Günstig auch bei Grafikbearbeitung, wodurch es möglich ist in kurzer Zeit auf einen weniger empfindlichen Modus umzustellen und so selbst mit einer unruhigen Hand pixelgenau zu arbeiten. Dazu kommt noch das Speichern von 5 Profilen für die Abfrage- und Abtastrate, die mittels der beiden kleinen Knöpfe hinter dem Mausrad angewählt werden können. Auch das Abschalten der Beleuchtung ist praktisch wenn der Rechner mal wieder über Nacht Videos rendert oder crunched.
Sehr gut hat uns die Möglichkeit gefallen, die Form der Habu zu modifizieren. Dazu sind 2 verschiedene „Schalen“ beigelegt, die sich einfach wechseln lassen.
Fazit – Ob die Maus zu seiner Hand passt, muss immer noch jeder für sich entscheiden. Von der technischen Seite her hat Microsoft mit der Kooperation mit Razer alles richtig gemacht und bietet ein gut designtes Produkt zu einem angemessenen Preis an. ATi-Forum.de Gold verdächtig!